var1=Informationen über Peru:ഀ Peru liegt an der Westküste von Südamerika und ist ca. 1280 000 qkm groß. Das Land ist eine Republik und hat ca. 24 Millionen Einwohner. Peru hat eine Grenze mit Ecuador im Norden, mit Kolumbien, Brasilien, Bolivien und schließlich im Süden mit Chile. Die Hauptstadt ist Lima, auch bekannt unter der Bezeichnung „Ciudad de los Reyes“, was übersetzt „Stadt der Könige“ heißt.Die Stadt wurde 1535 am Rimac-Fluß vom Eroberer Francisco Pizarro gegründet. Zur Zeit leben in der Hauptstadt ca. 5 Millionen Menschen.In Lima ist der Kontrast zwischen arm und reich sehr groß. Offizielle Sprache (Amtssprache) in Peru ist Spanisch, aber einige wenige sprechen noch Ketschua und Aimara. Peru hat viele verschiedene Klimazonen wie z.B. Tropisches Klima, Bergklima, Küstenklima etc. Einige der berühmten Sehenswürdigkeiten in Peru: Machu Picchu (Alter Gipfel) Inkastadt in den Anden. Im Jahre 1911 wurde Machu Picchu vom amerikanischen Archäologen Hiram Bingham entdeckt. Diese letzte Zuflucht der Inka wurde von den spanischen Konquistadoren nie gefunden.Die um 1450 erbaute festungsartige Stadtanlage der Inka in Südperu liegt am Hang des namensgebenden Berges Machu Picchu (2450m).Die Anlage ist in Terrassenbautechnik angelegt, und jeder Raum hatte schon damals seine eigene Verwendung. Die Anlage war über einen Inkapfad nur von oben her zu erreichen. Machu Picchu wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.Um heute dorthin zu kommen muss man zu erst nach Cusco (Hauptstadt des ehemaligen Inkareiches) fahren und von dort mit dem Zug nach Aguascalientes. Cusco bietet sehr viele Sehenswürdigkeiten wie Kirchen und Inkabauten und gilt als die „Archäologische Hauptstadt Südamerikas“.Die Stadt Puno am Titicacasee: Puno liegt ca. 3.827m über dem Meeresspiegel. Aufgrund der Höhe ist das Klima recht kalt Die jährliche Durchschnittstemeratur liegt bei 8 C. Die Stadt ist ca. 390 km von Cuzco entfernt. Der Titicacasee ist mit 3.812m über dem Meer der höchste schiffbare See der Welt, die Gesamtfläche beträgt 4.996 qkm, max. Tiefe 300m. Eine Se te des See´s gehört Peru die andere zu Bolivien. Die Uros, ein Volk das auf den berühmten schwimmenden Inseln aus Totora (Binsenschilf) lebt, aus dem es auch seine Häuser und Boote baut.Bezirk Loreto: ഀ Der größte Landesteil von Peru, liegt in der Nordostregion Perus und beherbert einen Teil des berühmten Rio Amazonas. Das Klima ist tropisch heiß, die jährliche Durchschnittstemperatur liegt bei 28 C, Juli bis September steigt sie bis auf 40 C. Von Iquitos der Hauptstadt des größten Landesteils gelangt man mit Booten in den Dschungel mit den Regenwäldern.In der Umgebung von Iquitos befindet sich der “reserva nacional de pacaya-samiria”, ein nationaler Naturschutzpark. Bezirk Ica:Liegt an der südlichen Küste Perus, etwa 300 km von Lima entfernt, ca. 400m über dem Meer. Das Klima ist heiß und eher trocken.In der Provinz Nasca welche im Bezirk Ica liegt befinden sich die berühmten Linienvon Nasca. Diese geheimnisvollen Figuren, die mitten in der Küstenwüste in den Boden gescharrt sind, stammen aus der vorinkaischen Nasca-Kultur. Die Wissenschaft kann bisher über ihre genaue Funktion keine Auskunft geben. Manche behaupten diese wurden von Ausserirdischen gemacht. Es sind ca. 32 Figuren die verschiedene Tiere und Menschen darstellen. Die Bilder sind in sehr großem Maßstab angefertigt. Die Spinne ca. 42m, der Kolibri ca.50m um nur einige Beispiele zu nennen. Auch in Paracas befindet sich ein Nationalpark der vom aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen beherbergt.Das Schutzgebit umfasst Land und Meer die Halbinsel mit ca. 150 Vogel und ca, 300 Fischarten. Auch Pinguine, Seelöwen, Pelikane, und der berühmte Kondor sind dort beheimatet und finden dort ihren natürlichen Lebensraum.Bezirk Piura: Um noch einen Landesteil ganz im Norden zu nennen der an Ecuador genzt Von Lima ca. 1000km entfernt Das Klima trocken und teilweise tropisch mit einer durchschnittstemperatur von 24 C. Die wichtigste Kultur von Piura ist die Vicus-Kultur, welche durch ihre Keramikarbeiten und Goldschmiedekunst hervorstach. Auch schöne Badestrände wie der Cabo Blanco wo einst Ernest Hemingway sein bekanntes Werk: Der alte Mann und das Meer schrieb. Auch Hochseefischerei gibt es an der Küstenseite.ഀ Über die Inka:ഀ Südamerikanisches Indianervolk der Ketschuasprechgruppe, ursprünglicher Name einer Sippe Ketschua sprechender Indianer im Gebiet von Cuzco, mit der Herausbildung einer Gottkönigsidee als Herrschertitel (Inka) verwendet, später die Bezeichnung aller Bewohner des Inka-Reiches im Hochland von Peru, die Ketschua (Quechua) sprachen.Der inkaischen Überlieferung nach bildete sich das Inka-Reich ca. um 1200 n. Chr. Gründer war Manco Capac ( ein Sohn der Sonne), der auch die Hauptstadt Cuzco (in Ketschua “Nabel”) gründete. Das Gebiet war bereits bewohnt, so daß die Inka höchst unwillkommen waren und während der nächsten 200 Jahre ihre Energie brauchten um von ihren Nachbarn nicht vertrieben zu werden. Das Gebiet streckte sich vom Hochland Ecuardor über Peru und schließlich Teile im Süden von Bolivien und Chile. Um 1500 war das Straßennetz der Inka gut ausgebaut und sehr wichtig um schnell aufmaschieren zu können.Deshalb durchzogen zehntauschende Kilometer gepflasterte Straßen die Wüsten, die Dschungel und sogar die Hechländer der anden in 4000m Höhe. In weniger als 50 Jahren schufen Pachacuti und Topa Inca auf diese Weise einen Staat mit mehr als 4 Millionen Einwohner. Das Reich der Inka umfasste ca. 500 Stämme in ganz unterschiedlichen Gegenden, mit ganz unterschiedlichen Sitten, Sprachen, Beschäftigungen und Religionen. Das Erlernen der Ketschua-Sprache, der Amtssprache der Inka, wurde für jedermann zur Pflicht gemacht. Zeigten sich die Besiegten fügsam, so konnten sie ihr eigenes Herrschaftssystem und ihre Herrscher behalten, wurden jedoch von einem Inka überwacht.Pachacuti war nicht nur der Herrscher des Reiches und Kaiser der Inka sondern auch direkter Nachkomme des Sonnengottes (Inti) und vom Volk als lebender Gott verehrt. Sogar die höchsten Adeligen begaben sich nur mit dem Ausdruck tiefer Demut, gesenkten Hauptes und in untertäniger Haltung in seine Nähe. Der Herrscher der Inka sowie auch seine Edelleute hatten mehrere Frauen, die offizielle Frau war jedoch immer eine Schwester. Der Tronfolgermußte ein männlcher Nachkomme dieser Verbindung sein. Der Inzest setzte sich durch die gesamte Inkadynastie fort. Der grund und Boden gehörte dem Staat und wurde den Bauern leihweise überlassen. Jeder mußte ein Drittel seiner Produktion an den Staat und ein Drittel an den Tempel abgeben, den Rest konnte er für sich behalten. Kinder, Greise und Gebrechliche erhielten ihren Lebensunterhalt umsonst. Da es keinen Privatbesitz gab,galt Diebstahl als Verbrechen und wurde mit dem Tode bestraft. Stahl aber jemand Lebensmittel, um dem Hungertod zu entgehen, so wurde nicht er bestraft sondern der zuständige Aufseher. Huayna Capac hat das Reich nicht nur seinem offiziellem Erben Huascar (Sohn aus Ehe mit seiner Schwester) sondern auch seinem Sohn Atahualpa,aus der Ehe mit der Prinzessin des früheren Königreichs Quito vermacht. Nach dem pöltzlichen Tod von Huayna Capac im Jahre 1527 brach ein Krieg zwischen den beiden Söhnen aus, der bis 1532 andauerte. Atahualpa, der die Armee auf seiner Seite hatte, konnte seinen Halbbruder besiegen. Durch diesen Bürgerkrieg war das Land empfindlich geschwächt, so daß der spanische ErobererPizarro nur geringen Widerstand der Armee vorfand und ins Landesinnere leicht vordringen konnte.Die Inka hatten keine Schrift, sie hatten aber ein Hilfsmittel das sogenannte Quipu.Dieses bestand aus einer Schnur, von der viele Seitenschnüre herabhingen, die mitunter verschiedene Farben hatten. Die Zahl und die Lage der Knoten in den herabhängenden Schnüren, ergaben eine ganz bestimmte Bedeutung.ഀ Franciso Pizarro:ഀ geb. ca. 1478 in Trujillo (Spanien), ermordet 26.6.1541 in Ciudad de Los Reyes (Lima)Mit D.de Almagro und dem Pater Hernadno de Luque verband er sich zur Eroberung Perus und unternahm von Panama aus zunächst Erkundungsfahrten. 1531 trat er mit 3 Schiffen, 183 Mann und 37 Pferden die Fahrt nach Peru an. Von Tumbes (Nordperu) aus drang er 1532 über die Anden ins Innere vor. Durch eine List kam der Inkaherrscher Atahualpa in Cajamarca in spanische Gefangenschaft. Trotz eines hohen Lösegeldes ließ ihn Pizarro 1533 hinrichten.